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Einsatzbereiche

Dort, wo die Jugendhilfe an ihre Grenzen kommt.

Wir arbeiten stationär, ambulant und in Kontexten mit engem rechtlichem Rahmen – im Haus, unterwegs und in spezialisierten Settings. Der Umfang richtet sich nach Ihrem Konzept, nicht nach einem Standardangebot.

Flaches Gebäude zwischen Bäumen in der Dämmerung, hinter den Fenstern brennt warmes Licht.

Im Haus

Wohngruppen, intensivpädagogische Settings, Krisenaufnahme

  • Stationäre Wohngruppen

    Regel- und Spezialgruppen, in denen sich Gewaltverhalten oder wiederkehrende Eskalationen im Alltag festgesetzt haben.

  • Intensivpädagogische Angebote

    Settings mit hoher Betreuungsdichte, in denen einzelne Verläufe das gesamte Team binden.

  • Individual- und Einzelmaßnahmen

    Begleitung einzelner junger Menschen in eigens eingerichteten Settings, abgestimmt auf den Hilfeplan.

  • Kriseninterventionszentren

    Kurzfristige Stabilisierung in Aufnahme- und Krisensituationen mit unklarem Verlauf.

Unterwegs

Alltag außerhalb der Einrichtung, Fahrten, Schule

  • Ambulante Begleitung

    Begleitung im Alltag außerhalb der Einrichtung – bei Terminen, Behördengängen und geplanten Aktivitäten.

  • Transporte & Überführungen

    Sichere Begleitung Minderjähriger bei geplanten Fahrten, Wechseln und Rückführungen.

  • Ausflüge und Freizeiten

    Präsenz bei Unternehmungen, bei denen der gewohnte Rahmen der Einrichtung wegfällt.

  • Schulische Begleitung

    Unterstützung im schulischen Alltag, wenn Beschulung ohne zusätzliche Absicherung nicht möglich ist.

Besondere Kontexte

Klinik, Forensik, Maßnahmen mit rechtlichem Rahmen

  • Kinder- und Jugendpsychiatrie

    Präsenz im klinischen Umfeld, abgestimmt mit dem Behandlungsteam und dessen Vorgaben.

  • Forensische Einrichtungen

    Deeskalation in besonders sensiblen Kontexten mit engen rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen.

  • Maßnahmen bei Kindeswohlgefährdung

    Unterstützung von Fachkräften bei Maßnahmen im Zusammenhang mit einer festgestellten Gefährdung.

Abgrenzung

Wofür wir nicht zuständig sind.

Ein Angebot wird dadurch verlässlich, dass es seine Grenzen kennt. Diese drei Punkte klären wir lieber vorher als mitten in einem Einsatz.

  • Wir übernehmen keine pädagogische Fallverantwortung

    Hilfeplanung, Elternarbeit und fachliche Entscheidungen bleiben vollständig bei Ihrer Einrichtung. Wir arbeiten innerhalb des Rahmens, den Sie setzen.

  • Wir sind kein Ersatz für fehlende Stellen

    Eine dauerhaft unterbesetzte Gruppe lässt sich nicht durch Sicherheitspräsenz stabilisieren. Wo das der eigentliche Punkt ist, sagen wir das im Erstgespräch.

  • Wir ersetzen keine Gefahrenabwehr durch Behörden

    Bei akuter Gefahr für Leib und Leben gelten Notruf 112 und Polizei 110. Unsere Arbeit setzt davor an – und danach.

Passt Ihre Situation zu unserem Angebot?

Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir hören zu, ordnen ein und sagen Ihnen ehrlich, ob unsere Unterstützung die richtige ist.